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Fidus
Der Maler Fidus (Hugo Höppener) (8. 10. 1869 - 23. 2. 1948) war zeitlebens mit Prof. Ludwig Fahrenkrog befreundet und gehörte mit seiner Familie der GGG an. Er war ein wichtiger Vertreter der Lebensreform und Mitformer des Jugendstils. Fidus lebte hauptsächlich in Berlin. In Woltersdorf befindet sich das von ihm entworfene und bewohnte Fidus-Haus.
Lichtgebet - Aqarell 1913. Dieses Bild ist wohl das bekannteste Bild von Fidus und liegt in mehreren Fassungen vor. Es hängt im Berliner Museum.
Der einsame Tempel, Öl ca. 1928.
Fidus befaßte sich sehr intensiv mit den Entwürfen zu heidnischen Tempeln, davon wurde allerdings keiner auch tatsächlich errichtet.
Drude auf der Veranda, Öl 1932.
Drude war Fidus Tochter, sie wurde nur 17 Jahre alt (23. 12. 1900 - 3. 7. 1918). Das tragische Schicksal dieses tiefspirituellen Mädchens - sie starb an der Spanischen Grippe (einer im Labor erzeugten Krankheit) - beschäftigte nicht nur Fidus noch 1932 (als er dieses Bild lange nach Drudes Tod malte), sondern auch Fidus Lebensgefährtin Gertrud Prellwitz, die Drudes Leben in einem dreibändigen Roman verewigte.
Pax Vobiscum, 1910.
Die Verlogenheit eines Papstes, der den Friedensgruß spricht, aber dessen Lehren die Menschen unterdrücken, verdeutlicht dieses Bild.
Die Erde, Öl ca. 1939.
Weihenacht, Öl ca 1939.
Hier ist die Geburt des Licht- und Sonnengottes zur Wintersonnenwende dargestellt.
Winterlicher Weiher 1920.
Die folgenden Bilder stammen von Allsherjargode Géza von Neményi.
Frigg.
Die Göttin ist hier als Königin der Asen mit Krone und den Attributen der Erdgöttin (Erde, Spindel, Sternbild Friggs Rocken) dargestellt. Der Schwan ist ein Attribut, daß sich z. B. auf dem Runenstein von Sanda findet.
Freyja
Die Liebesgöttin mit Ihrem Katzenwagen und dem Eber Hildisvini . Oben links ist der Schütze Odr, Freyjas Gemahl, zu sehen.
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